Der Diamant

Diamanten sind die Könige der Edelsteine. Sie bestehen aus kristallisiertem Kohlenstoff und sind mit einer Mohs-Härte von 10 eines der härtesten Materialien auf unserem Planeten. Von seiner Härte leitet sich auch sein Name ab, das Wort adamas bedeutet im Griechischen „der Unbezwingbare“. Im Altertum war diese Bezeichnung sicherlich gültig, heute gibt es aber auch noch härtere Materialien wie …., als Schmuckstein bleibt der Diamant aber der härteste Edelstein.

Als Wert- und Handelsmedium war der Diamant in Indien bereits im vierten Jahrhundert vor Christus verbreitet. In Europa wuchs seine Bedeutung erst im späten Mittelalter an, als man herausfand, wie man die einzelnen Flächen des Steins bearbeiten kann, damit sein faszinierender Glanz entsteht. Obwohl der Diamant als das härteste Mineral auf der Erde gilt, kann man ihn trotzdem schleifen – und zwar mit sich selbst. Denn die Härte des Diamanten ist nicht in alle Richtungen gleich. Diese so genannte Härteanisotropie nutzt man aus, um den Brillantschliff zu erzeugen.

Reine Diamanten bestehen nur aus Kohlenstoff, welcher sich unter hohem Druck und hohen Temperaturen zu einer tetraederförmigen Grundstruktur ausbildet, die Dichte eines reinen Diamanten beträgt 3,515 g/cm³. Die meisten Diamanten sind farblos, aber auch gelbliche, bräunliche, grünliche, bläuliche, violette oder rötliche Diamanten wurden schon gefunden. Die Farbgebung wird durch eingeschlossene Fremdelemente wie Eisen oder Aluminium verursacht, kann aber auch durch radioaktive Bestrahlung oder Defekte in der Gitterstruktur bedingt sein.

Charakteristisch für den Diamanten ist auch seine große Durchlässigkeit von Röntgenstrahlen und seine sehr hohe Wärmeleitfähigkeit von ???, die sogar rund xxx mal höher ist als die von Kupfer und xxx mal höher ist als die von Silber. Anhand dieser beiden Eigenschaften lassen sich Diamanten relativ einfach von Imitationen unterscheiden.

Der Diamant ist ohne Frage der wertvollste unter den Edelsteinen. Sein Marktanteil am Gesamtwert der umgesetzten Edelsteine macht mehr als 95 Prozent aus. Inbesondere bei Eheringen werden in der Regel Diamanten mit Brillantschliff verwendet. Aber auch für anderen Schmuck - ob Ohrringe, Colliers oder Diademe - sind Diamanten sehr gefragt.